bFlash Chiptuning Tool
bFlash FAQ, Protokolle und Master / Slave erklärt
bFlash ist ein professionelles ECU- und TCU-Programmiergerät für Werkstätten, Chiptuning-Betriebe, Kalibrierer und Spezialisten für Steuergerätebearbeitung. In diesem Bereich finden Sie die wichtigsten Fragen zu Installation, Subskription, Dateiformaten, Zugriffsmethoden, unterstützten Steuergeräten sowie zum Unterschied zwischen bFlash Master und bFlash Slave.
- ECU Programmierung
- TCU Programmierung
- OBD
- Bench
- Boot
- DTC Diagnose
- Datalogging
- Master / Slave
Steuergeräte lesen, schreiben, sichern, analysieren und professionell bearbeiten
Flexible Zugriffsmethoden für viele ECU- und TCU-Steuergeräte im professionellen Werkstattalltag.
Master für unverschlüsselte Dateien und eigene Netzwerke, Slave für verschlüsselte Arbeitsabläufe mit einem Master.
Diagnose, Fehlercode-Funktionen und Live-Datenanalyse unterstützen sichere und strukturierte Prozesse.
bFlash arbeitet mit vielen Motor- und Getriebesteuergeräten, abhängig von Fahrzeug, Steuergerät und verfügbarer Methode.
bFlash für ECU- und TCU-Programmierung
bFlash verbindet Hardware, Software, Protokolle und geführte Abläufe in einem professionellen System. Die folgenden Bereiche erklären, wie das Tool im Alltag eingesetzt wird, welche Methoden zur Verfügung stehen und worauf beim Arbeiten an Fahrzeugen geachtet werden sollte.
OBD, Bench und Boot in einem System
bFlash unterstützt den Zugriff auf Steuergeräte über OBD, Bench und Boot. Der OBD-Zugriff erfolgt über die Diagnoseschnittstelle im Fahrzeug. Bench wird direkt am ausgebauten oder zugänglichen Steuergerät verwendet. Boot kommt zum Einsatz, wenn eine direkte Kommunikation mit dem Mikrocontroller erforderlich ist.
Welche Methode genutzt werden kann, hängt immer vom Fahrzeug, Steuergerät, Prozessor und dem jeweiligen bFlash-Protokoll ab. Das Tool kann bei vielen Steuergeräten die passende Auswahl über die Identifikation unterstützen.
- OBD im Fahrzeug
- Bench am Steuergerät
- Boot am Mikrocontroller
- ECU und TCU
Master und Slave verständlich erklärt
bFlash Master und bFlash Slave nutzen grundsätzlich dieselbe bFlash-Arbeitsumgebung, unterscheiden sich aber im Umgang mit Dateien und im Geschäftsmodell. Der Master arbeitet mit unverschlüsselten Dateien und kann ein eigenes Slave-Netzwerk führen. Der Slave arbeitet mit verschlüsselten Dateien, die an einen Master gebunden sind.
Für Werkstätten mit eigener Kalibrierung und direktem Zugriff auf Rohdaten ist der Master die stärkere Variante. Für Betriebe, die mit einem File-Service oder Master-Partner zusammenarbeiten möchten, ist der Slave eine praktische und kosteneffiziente Lösung.
- Master: freie Dateien
- Slave: verschlüsselte Dateien
- Master-Netzwerk
- Werkstatt und Tuning
Diagnose, Datalogging und CAN-Bus-Aufzeichnung
Neben dem Lesen und Schreiben von ECU- und TCU-Daten bietet bFlash auch Funktionen für Diagnose, DTC-Bearbeitung, Datalogging und CAN-Bus-Aufzeichnung. Dadurch eignet sich das Tool nicht nur für reine Flash-Vorgänge, sondern auch für Analyse, Kontrolle und saubere Vorbereitung der Arbeit am Fahrzeug.
Besonders im professionellen Chiptuning ist es wichtig, vor und nach einer Anpassung relevante Parameter, Fehlercodes und Kommunikationsdaten kontrollieren zu können. bFlash bündelt diese Funktionen in einer Arbeitsumgebung.
- DTC lesen
- DTC löschen
- Live-Daten prüfen
- CAN-Bus erfassen
bFlash Produkte bei DPF-Kontrolle
Wählen Sie die passende bFlash-Variante für Ihre Werkstatt, Ihren Tuningbetrieb oder Ihr Steuergeräte-Geschäft. Master und Slave unterscheiden sich vor allem beim Umgang mit Dateien, bei der Unabhängigkeit und beim Aufbau eigener Arbeitsabläufe.
Alle bFlash Produkte
Übersicht der verfügbaren bFlash-Produkte, Geräte und passenden Angebote im DPF-Kontrolle Shop.
bFlash Auswahl ansehenbFlash Master
Für Profis, die mit unverschlüsselten ECU-/TCU-Dateien arbeiten, eigene Kalibrierungen erstellen und ein Slave-Netzwerk führen möchten.
Master Produkt öffnenbFlash Slave
Für Anwender, die verschlüsselte Dateien lesen und schreiben sowie mit einem Master-Partner oder File-Service arbeiten möchten.
Slave Produkt öffnenHäufige Fragen zu bFlash
Die folgenden Antworten erklären die wichtigsten Punkte zu Installation, Online-Verbindung, Subskription, Dateiformaten, Sicherheit, Protokollen, Steuergeräten sowie zu bFlash Master und bFlash Slave.
01. Kann ich den bFlash Client auf mehreren Computern installieren?
Ja, der bFlash Client kann auf mehreren Computern installiert werden. Wichtig ist, dass jeder Computer korrekt aktiviert wird. Bei der ersten Nutzung muss auf dem jeweiligen Computer die OTP-Prozedur durchgeführt werden.
Das ist besonders praktisch, wenn ein Betrieb mit mehreren Arbeitsplätzen arbeitet oder wenn ein Laptop in der Werkstatt und ein weiterer Rechner im Büro genutzt wird. Entscheidend bleibt, dass die Software korrekt mit dem bFlash Gerät und dem registrierten Konto verwendet wird.
02. Kann ich bFlash offline verwenden?
Nein, bFlash benötigt für die Arbeit eine aktive Internetverbindung. Die Verbindung ist während der Nutzung wichtig, damit die Software, Protokolle, Berechtigungen und die Subskription korrekt geprüft werden können.
Eine Ausnahme betrifft bLog: Wenn die passende Definition zuvor mit aktiver Internetverbindung heruntergeladen wurde, kann bLog in bestimmten Fällen offline genutzt werden. Für Flash-Vorgänge, Lesen, Schreiben und die normale bFlash-Arbeit sollte jedoch immer eine stabile Internetverbindung vorhanden sein.
03. Wo finde ich die Seriennummer meines bFlash Geräts?
Die Seriennummer befindet sich auf der Rückseite des bFlash Geräts. Zusätzlich wird sie in der bFlash Software unten links angezeigt, sobald das Gerät verbunden ist.
Die Seriennummer besteht aus acht Zeichen und ist wichtig für Support-Anfragen, Aktivierung, Zuordnung des Geräts, Subskription und technische Kommunikation. Wer mit mehreren Tools arbeitet, sollte die Seriennummern sauber dokumentieren.
04. Meine Subskription ist abgelaufen. Kann ich mein bFlash Gerät weiter verwenden?
Nein, bFlash benötigt eine aktive Subskription, damit das Gerät normal arbeiten kann. Ohne aktive Subskription stehen die bFlash Funktionen nicht wie vorgesehen zur Verfügung.
Die Subskription kann manuell oder automatisch verlängert werden. Wenn die Subskription noch aktiv ist, wird die neue Laufzeit an das bestehende Ablaufdatum angehängt. Wenn sie bereits abgelaufen ist, beginnt die neue Laufzeit ab dem Kaufdatum der Verlängerung.
05. Welche Subskriptionen gibt es für bFlash?
Für bFlash stehen unterschiedliche Laufzeiten zur Verfügung. Üblich sind Subskriptionen für 1 Monat, 3 Monate, 6 Monate oder 12 Monate. Dadurch kann der Betrieb die Laufzeit an die eigene Arbeitsweise und Auslastung anpassen.
Eine aktive Subskription ist für bFlash Master und bFlash Slave erforderlich. Sie ermöglicht den Zugriff auf die Arbeitsumgebung, aktuelle Funktionen, Protokolle und laufende Verbesserungen.
06. Ich bin legaler Eigentümer meines bFlash Geräts. Darf ich es verkaufen?
Ja, ein legaler Eigentümer kann sein bFlash Gerät an einen anderen Nutzer verkaufen. Der neue Eigentümer muss das Gerät jedoch offiziell übernehmen lassen.
Für die Eigentumsübertragung wird bTransfer benötigt. Dadurch wird das Gerät sauber dem neuen Konto zugeordnet und kann anschließend korrekt genutzt, verwaltet und verlängert werden.
07. Wie verkaufe ich ein bFlash Gerät an einen anderen Nutzer?
Der Verkauf sollte strukturiert durchgeführt werden. Der aktuelle Eigentümer muss den Verkauf bestätigen. Die Bestätigung sollte über die E-Mail-Adresse erfolgen, die mit dem bFlash Gerät registriert ist.
Der neue Eigentümer benötigt ein eigenes bFlash Konto und muss bTransfer kaufen. Erst danach kann die Übertragung korrekt bearbeitet werden. Für einen reibungslosen Ablauf sollten Verkäufer, Käufer und bFlash Support sauber miteinander kommunizieren.
08. Wann ist der bFlash Support erreichbar?
Der bFlash Support ist von Dienstag bis Samstag zwischen 09:00 und 18:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichbar. Während der Arbeitszeiten werden Support-Anfragen in der Regel sehr schnell bearbeitet.
Für eine schnelle Hilfe sollten bei technischen Anfragen möglichst alle wichtigen Informationen bereitgestellt werden: Seriennummer, Fahrzeug, Steuergerät, Methode, Fehlermeldung, Logdateien und eine klare Beschreibung des Problems.
09. Welche bFlash Dateiformate gibt es?
bFlash verwendet mehrere Dateiformate für unterschiedliche Aufgaben. Die wichtigsten Formate sind Master-Dateien, Slave-Dateien, Log-Dateien und CAN-Aufzeichnungen.
- .bdc: bFlash Master-Datei mit ECU-/TCU-Speicherbereichen in einer unverschlüsselten Datei.
- .sbdc: bFlash Slave-Datei mit verschlüsseltem Inhalt, die für den passenden Slave vorgesehen ist.
- .mdf: bLog-Datei für Datenaufzeichnung und Analyse in kompatibler Software.
- .candata: bSpy-Datei mit aufgezeichneten CAN-Bus-Nachrichten.
10. Kann ich Dateien aus anderen Flash-Tools mit bFlash verwenden?
Nein, Dateien aus anderen Flash-Tools sollten nicht einfach mit bFlash verwendet werden. Verschiedene Tools speichern Daten in unterschiedlichen Layouts. Sektoren können fehlen, anders sortiert, verschlüsselt oder technisch anders aufgebaut sein.
Für saubere und sichere Arbeit ist es wichtig, mit Dateien zu arbeiten, die korrekt mit bFlash gelesen, verarbeitet und gespeichert wurden. bFlash speichert Master-Dateien unverschlüsselt, sodass der Inhalt für professionelle Weiterbearbeitung zugänglich bleibt.
11. Welche Vorsichtsmaßnahmen sind bei der Arbeit am Fahrzeug wichtig?
Vor jedem Lese- oder Schreibvorgang sollte der passende Hilfebereich in der bFlash Software geprüft werden. Dort können protokollspezifische Hinweise stehen, die für das jeweilige Steuergerät entscheidend sind.
- Beim OBD-Lesen und OBD-Schreiben immer ein stabiles Batterladegerät verwenden.
- Während des gesamten Vorgangs eine stabile Internetverbindung sicherstellen.
- Vor dem Schreiben nach Möglichkeit immer zuerst das Steuergerät lesen und eine Sicherung anlegen.
- Bei Unsicherheit nicht improvisieren, sondern vor dem Schreiben die Hinweise und den Supportweg prüfen.
12. Was ist der Dyno Mode bei bFlash?
Der Dyno Mode ist eine Funktion für Prüfstandsarbeiten. Er kann bei unterstützten Fahrzeugen Systeme wie ABS oder ESP deaktivieren, damit diese während der Messung nicht eingreifen.
Der Dyno Mode ist ausschließlich für den Einsatz auf dem Prüfstand gedacht. Er sollte vor dem Lesen oder Schreiben von Steuergeräten deaktiviert werden. Mit aktiviertem Dyno Mode darf das Fahrzeug nicht auf öffentlichen Straßen gefahren werden.
13. Berechnet bFlash Checksummen automatisch?
Ja, bFlash korrigiert Checksummen bei den unterstützten Protokollen automatisch. Das ist ein wichtiger Bestandteil sicherer Schreibvorgänge, weil fehlerhafte Checksummen dazu führen können, dass ein Steuergerät nicht korrekt arbeitet.
Eine wichtige Ausnahme ist EEPROM. Hier gelten besondere Bedingungen, weshalb man vor entsprechenden Arbeiten genau prüfen sollte, welche Bereiche gelesen oder geschrieben werden und welche Hinweise für das jeweilige Protokoll gelten.
14. Liest bFlash immer den kompletten ECU-Speicher?
bFlash liest immer die maximal möglichen Daten, die mit dem jeweiligen Steuergerät, Protokoll und Zugriff erlaubt sind. Ob ein kompletter Speicherbereich gelesen werden kann, hängt von der ECU, TCU, dem Prozessor, Schutzmechanismus und der Methode ab.
Die Master-Datei ist nicht verschlüsselt und bietet dem professionellen Anwender vollen Zugriff auf den gespeicherten Inhalt. Trotzdem sollte immer beachtet werden, dass „maximal möglich“ nicht bei jedem Steuergerät automatisch „vollständiger physischer Speicher“ bedeutet.
15. Wie richte ich bFlash ein?
Für die Einrichtung wird das bFlash Gerät mit dem mitgelieferten USB-Kabel verbunden. Anschließend wird die bFlash Software gestartet. Beim ersten Start lädt die Software die aktuellen Updates und führt durch die Aktivierung.
Danach wird ein OTP angefordert und per E-Mail empfangen. Nach Eingabe des Codes ist das Gerät bereit für die Nutzung. Für den normalen Betrieb sind eine aktive Internetverbindung und eine gültige Subskription erforderlich.
16. Welche Zugriffsmethoden unterstützt bFlash?
bFlash arbeitet je nach Fahrzeug und Steuergerät mit mehreren Zugriffsmethoden. Zu den zentralen Methoden gehören OBD, Bench und Boot. Zusätzlich gibt es Funktionen für Diagnose, Datalogging, Dyno Mode und CAN-Bus-Aufzeichnung.
Die Verfügbarkeit ist nicht bei jedem Fahrzeug identisch. Ein Steuergerät kann beispielsweise OBD und Bench unterstützen, ein anderes nur Bench oder Boot. Deshalb sollte die Kompatibilität immer anhand von Fahrzeug, ECU/TCU, Prozessor und verfügbarer Methode geprüft werden.
17. Was bedeutet OBD bei bFlash?
OBD bedeutet, dass der Zugriff über die Diagnoseschnittstelle des Fahrzeugs erfolgt. Das Steuergerät bleibt im Fahrzeug, und bFlash kommuniziert über den OBD-Anschluss mit ECU oder TCU.
OBD ist im Werkstattalltag besonders komfortabel, weil kein Ausbau des Steuergeräts notwendig ist. Trotzdem sind eine stabile Stromversorgung, die korrekte Fahrzeugauswahl, die passende Methode und eine zuverlässige Internetverbindung entscheidend.
18. Was bedeutet Bench bei bFlash?
Bench beschreibt die Arbeit direkt am Steuergerät, meist außerhalb des Fahrzeugs oder mit direktem Zugang zu den Pins. Das Steuergerät wird mit passenden Kabeln und einer Stromversorgung verbunden.
Bench ist besonders wichtig, wenn OBD nicht möglich, nicht freigegeben oder nicht sinnvoll ist. Bei vielen modernen ECU- und TCU-Plattformen ist Bench eine zentrale Methode für Lesen, Schreiben, Backup und Wiederherstellung.
19. Was bedeutet Boot bei bFlash?
Boot bedeutet, dass direkt mit dem Mikrocontroller des Steuergeräts kommuniziert wird. Diese Methode wird eingesetzt, wenn ein tieferer Zugriff notwendig ist oder wenn andere Methoden nicht ausreichen.
Boot-Arbeiten verlangen Erfahrung, eine saubere Verbindung, passende Adapter und eine sorgfältige Vorbereitung. Für die professionelle Steuergerätebearbeitung ist Boot eine wichtige Methode, besonders bei der Wiederherstellung, schwierigen Steuergeräten und speziellen Speicherbereichen.
20. Welche Rolle spielen Diagnose und DTC-Funktionen?
Diagnosefunktionen helfen dabei, Steuergeräte zu identifizieren und Fehlercodes zu lesen oder zu löschen. DTC-Funktionen sind vor und nach der Programmierung wichtig, weil sie Hinweise auf den Zustand des Fahrzeugs und der beteiligten Systeme geben können.
Im professionellen Tuningbetrieb gehören Diagnose und DTC-Kontrolle zu einem sauberen Arbeitsablauf. Sie ersetzen keine vollständige Werkstattdiagnose, sind aber ein wichtiger Bestandteil der ECU-/TCU-Arbeit mit bFlash.
21. Welche Vorteile bietet das Datalogging mit bFlash?
Datalogging ermöglicht die Aufzeichnung und Analyse von Live-Daten. Dadurch können Parameter wie Ladedruck, Raildruck, Einspritzwerte, Temperaturen, Lastzustände oder weitere verfügbare Messwerte kontrolliert werden.
Für die Kalibrierung, Motoroptimierung und Fehlersuche ist das Datalogging ein unverzichtbarer Baustein. Es hilft, Änderungen nicht nur zu schreiben, sondern anschließend auch technisch zu überprüfen.
22. Was ist bSpy und wofür wird CAN-Bus-Aufzeichnung genutzt?
bSpy ist die CAN-Bus-Aufzeichnung innerhalb des bFlash Ökosystems. Damit können CAN-Nachrichten während einer Sitzung erfasst und später analysiert werden.
Diese Funktion ist besonders interessant für fortgeschrittene Diagnose, Entwicklung, Analyse von Kommunikationsabläufen und spezielle technische Aufgaben rund um Steuergeräte und Fahrzeugnetzwerke.
23. Mit welchen ECU-Steuergeräten arbeitet bFlash?
bFlash unterstützt viele Motorsteuergeräte unterschiedlicher Hersteller und Fahrzeugmarken. Dazu gehören unter anderem weit verbreitete ECU-Familien von Bosch, Siemens/Continental, Marelli, Delphi, Denso, Kefico, Hitachi und Keihin.
Beispiele sind Bosch EDC, MED, MEVD, MD1 und MG1, Siemens/Continental SIMOS, SID, EMS, MSD und MSV, Marelli 8GM/9GF/8F/9DF, Delphi DCM, Denso-ECUs sowie PGMFI-Plattformen. Die genaue Unterstützung muss immer anhand des konkreten Steuergeräts geprüft werden.
24. Mit welchen TCU- und Getriebesteuergeräten arbeitet bFlash?
bFlash unterstützt neben Motorsteuergeräten auch viele Getriebesteuergeräte. Dazu gehören unter anderem TCU-Plattformen aus automatisierten Schaltgetrieben, Doppelkupplungsgetrieben und Automatikgetrieben.
Typische Beispiele sind Getriebe- und TCU-Familien wie Bosch 8HP, Bosch DQ381, Bosch DQ500, Temic DQ200, Temic DQ250, Temic DKG sowie Getrag DCT-Plattformen. Auch hier hängt die tatsächliche Methode vom konkreten Fahrzeug, Steuergerät und Prozessor ab.
25. Welche Fahrzeugmarken und Steuergerätehersteller sind bei bFlash relevant?
Die bFlash Kompatibilitätsliste ist nach Fahrzeug, Steuergerät, Hersteller, Prozessor und Methode aufgebaut. Sie umfasst viele europäische, asiatische und amerikanische Fahrzeuge sowie Benzin-, Diesel- und Getriebeplattformen.
Wichtig ist nicht nur die Fahrzeugmarke, sondern vor allem das konkrete Steuergerät. Zwei Fahrzeuge derselben Marke können unterschiedliche ECU- oder TCU-Versionen haben. Deshalb sollte die Auswahl immer anhand der realen Steuergeräteidentifikation erfolgen.
26. Funktionieren bFlash Protokolle nur mit Master oder auch mit Slave?
Die bFlash Protokolle und Zugriffsmethoden sind nicht grundsätzlich nur auf bFlash Master beschränkt. Viele Arbeitsabläufe können je nach Fahrzeug, Steuergerät, Prozessor, Softwarestand, Freischaltung und aktiver Subskription sowohl im Master- als auch im Slave-Umfeld genutzt werden. Entscheidend ist immer die konkrete Kombination aus ECU oder TCU, Fahrzeugmodell und verfügbarer Methode.
Der wichtigste Unterschied zwischen bFlash Master und bFlash Slave liegt nicht einfach bei der Verbindung zum Fahrzeug, sondern beim Umgang mit den Dateien. Der Master arbeitet mit unverschlüsselten ECU- und TCU-Dateien. Dadurch kann der Anwender Dateien selbst analysieren, bearbeiten, archivieren und bei Bedarf ein eigenes Slave-Netzwerk betreuen. Der Slave arbeitet mit verschlüsselten Dateien und ist an einen Master oder File-Service gebunden.
Zu den zentralen bFlash Methoden gehören OBD, OBD VR / Virtual Read, Bench und Boot. Ergänzend können je nach Protokoll auch DIAG / DIAG OEM, LOG / LOG OEM, Dyno Mode, Real Time Tuning und CAN-Bus-Aufzeichnung über bSpy relevant sein.
- OBD: Zugriff über die Diagnoseschnittstelle des Fahrzeugs. Das Steuergerät bleibt im Fahrzeug, und bFlash kommuniziert über den Diagnoseanschluss mit ECU oder TCU.
- OBD VR / Virtual Read: virtueller Dateiabruf bei unterstützten Steuergeräten, wenn kein klassischer vollständiger OBD-Read vorgesehen ist.
- Bench: Arbeit direkt am Steuergerät. Das ECU- oder TCU-Modul wird über passende Pins, Kabel und Stromversorgung verbunden.
- Boot: direkter Zugriff auf den Mikrocontroller des Steuergeräts für tiefere Lese- und Schreibvorgänge.
- DIAG / DIAG OEM: Diagnose, Identifikation und DTC-Funktionen je nach Fahrzeug und Protokoll.
- LOG / LOG OEM: Datalogging und Live-Datenanalyse, zum Beispiel über SAE/OBDII, KWP/UDS oder erweiterte Messdaten je nach Plattform.
- Dyno Mode: Funktion für Prüfstandsarbeiten, bei denen unterstützte Systeme wie ESP, ABS oder weitere Fahrzeugsysteme für die Messung angepasst werden können.
- Real Time Tuning: Live-Anpassungen bei unterstützten und entsprechend vorbereiteten Steuergeräten.
- bSpy / CAN-Bus-Aufzeichnung: Aufzeichnung von CAN-Kommunikation und technischen Kommunikationsdaten für Analyse, Entwicklung und spezielle Diagnoseaufgaben.
Im Bereich der Motorsteuergeräte arbeitet bFlash mit vielen ECU-Familien für Benzin- und Dieselmotoren. Bei Benzin-ECUs sind unter anderem Bosch ME, MED, MEVD und MG1, Siemens/Continental SIMOS, EMS, MSD und MSV, Marelli, Denso, Hitachi, Keihin, Kefico und AcDelco relevant. Im Dieselbereich gehören unter anderem Bosch EDC16, EDC17 und MD1, Delphi DCM, Siemens/Continental SID, Denso und Marelli zu den wichtigen Steuergerätefamilien.
Neben Motorsteuergeräten unterstützt bFlash auch viele Getriebesteuergeräte. Je nach Fahrzeug und Protokoll können TCU-Plattformen wie Bosch 8HP, Bosch DQ381, Bosch DQ500, Temic DQ200, Temic DQ250, Temic DKG, Getrag 6DCT, Getrag 7DCT, JLR 8HP70, Mercedes 8G-DCT, AL552 und AL952 relevant sein.
Typische Steuergerätefamilien aus dem bFlash Umfeld sind zum Beispiel Bosch ME17, MED17, MEVD17, EDC16, EDC17, MD1CS, MD1CP, MG1CS, MSE8.0, 8HP, DQ381, DQ500, T93, EDC17C83 und MD1CS014. Bei Siemens/Continental sind unter anderem SIMOS19.3, SIMOS19.6, EMS3140, EMS3141, EMS3142, EMS3150, EMS3155, EMS3160, EMS3161, SID305, SID307, SID309, SID310, MSD80, MSD81, MSD85 und MSV90 relevant.
Weitere Beispiele sind Marelli 8GMF, 8GMK, 8GML, 8GSF, 9GF, 8F3 und 9DF, Delphi DCM6.2V, DCM6.2A und DCM7.1, Denso Gen4, Kefico CPEGD2 und CPEGD3, Hitachi BED / PGMFI, Keihin PGMFI sowie TCU-Plattformen wie Getrag 7DCT300, Getrag 6DCT250, Temic DQ200, Temic DQ250, Temic DKG436, Bosch DQ381 und Bosch DQ500.
Zusammengefasst: bFlash Master ist die richtige Wahl für Betriebe, die mit unverschlüsselten Dateien, eigener Bearbeitung, eigenen Kalibrierungen und einem möglichen Slave-Netzwerk arbeiten möchten. bFlash Slave ist für Anwender gedacht, die mit verschlüsselten Dateien arbeiten und an einen Master-Partner oder File-Service angebunden sind. Die verfügbaren Protokolle, Methoden und Steuergeräte hängen in beiden Fällen immer von Fahrzeug, ECU oder TCU, Prozessor, Softwarestand, Freischaltung und Subskription ab.
- Master: unverschlüsselte Dateien, freie Bearbeitung, eigene Kalibrierungen und mögliches Slave-Netzwerk.
- Slave: verschlüsselte Dateien, Arbeit mit einem Master-Partner oder File-Service.
- Methoden: OBD, OBD VR, Bench, Boot, Diagnose, Datalogging, Dyno Mode, Real Time Tuning und CAN-Bus-Aufzeichnung je nach Verfügbarkeit.
- ECU: Benzin- und Dieselsteuergeräte von Bosch, Siemens/Continental, Marelli, Delphi, Denso, Hitachi, Keihin, Kefico, AcDelco und weiteren Plattformen.
- TCU: Getriebesteuergeräte wie Bosch 8HP, DQ381, DQ500, Temic DQ200, DQ250, DKG, Getrag DCT, Mercedes 8G-DCT, AL552 und AL952 je nach Protokoll.
27. Was ist bFlash Master?
bFlash Master ist die Variante für professionelle Anwender, die unverschlüsselte ECU- und TCU-Dateien lesen und schreiben möchten. Der Master eignet sich für Chiptuning-Profis, Kalibrierer, Steuergeräte-Spezialisten und Betriebe, die eigene Dateien bearbeiten und unabhängig arbeiten möchten.
Mit bFlash Master können unverschlüsselte Dateien verwendet werden. Zusätzlich ist der Aufbau eines eigenen Slave-Netzwerks möglich. Der Master ist damit die passende Wahl für Betriebe, die eigene Kalibrierungen erstellen, Files selbst bearbeiten und mehrere Slave-Anwender betreuen möchten.
- Unverschlüsselte ECU-/TCU-Dateien
- OBD, Bench und Boot je nach Protokoll
- DTC-Funktionen und Datalogging
- CAN-Bus-Aufzeichnung
- Real-Time-Tuning-Modul
- Aufbau eines Slave-Netzwerks möglich
28. Was ist bFlash Slave?
bFlash Slave ist die Variante für Anwender, die mit verschlüsselten Dateien arbeiten und an einen Master angebunden sind. Der Slave kann ECU- und TCU-Dateien lesen und schreiben, die Bearbeitung der Datei erfolgt jedoch über den verbundenen Master oder den entsprechenden File-Service.
bFlash Slave eignet sich für Werkstätten und Tuningbetriebe, die professionelle Flash-Vorgänge durchführen möchten, ohne selbst als vollständiger Master mit unverschlüsselten Dateien und eigener File-Erstellung zu arbeiten. Der Slave ist eine gute Lösung für Einsteiger, Partnerbetriebe und Betriebe mit festem Kalibrierungspartner.
- Verschlüsselte ECU-/TCU-Dateien
- Anbindung an einen bFlash Master
- OBD, Bench und Boot je nach Protokoll
- DTC-Funktionen und Datalogging
- CAN-Bus-Aufzeichnung
- Geeignet für File-Service-Arbeitsabläufe
bFlash Bilder und Anwendung
Die folgenden Bilder zeigen bFlash Hardware, Anschlüsse, Kabel und professionelle Anwendungssituationen rund um ECU-/TCU-Programmierung, Diagnose, Datalogging und Chiptuning.
bFlash Master oder Slave bei DPF-Kontrolle ansehen
Ob Master für unverschlüsselte Dateien und eigene Kalibrierungen oder Slave für verschlüsselte Arbeitsabläufe mit einem Master-Partner: bFlash bietet professionelle Lösungen für Werkstätten, Chiptuning-Betriebe und Steuergeräte-Spezialisten.